Karate

Karate ist eine fernöstliche Kampfsportart, die schon vor über 3000 Jahren enstand. Die ersten Aufzeichnungen über Kampfkünste finden sich in einigen Hyroglyphen in ägyptischen Pyramiden. Dort ist auf einigen Zeichnungen zu erkennen, dass Ägyptens Krieger schon vor etwa 6000 Jahren Kampftechniken benutzten, die modernen Ringen und Boxen ähneln. Nach Ansicht vieler Experten kamen diese Kampfkünste über Kreta, das viel Handel trieb, ca. 1800 v. Chr. nach Griechenland. Durch Alexander den Großen, Tao von Indien und die Shaolin-Mönche wurden die Kampftechniken in der Welt verbreitet.

Sidokan Karate

857 v. Chr. wurde das Stadion Pankration gebaut. 325 v. Chr. wurde der Name durch Alexander den Großen in Olympia umbenannt. Alexander der Große übernahm hierbei den Namen seiner Mutter.

Schon damals wurden Wettkämpfe ausgetragen, die in Form von Vollkontaktkarate (Verbindung aus Boxen-Ringen-Treten) meist mit dem Tod des Gegners endeten. Die Kämpfe fanden auf lockerem Sand statt. Es waren nahezu alle Mittel erlaubt, nur das Beißen des Gegners und das Eindrücken der Augen waren verboten. Aufgrund dieser Regeln wurde beim Pankration nahezu jede Methode genutzt, den Gegner in einen kampfunfähigen Zustand zu versetzen. Das reichte vom Treten und Schlagen über das Brechen oder Ausrenken von Gliedmaßen bis hin zur Strangulation. Selbst vor dem Durchbohren der Bauchdecke mit der Hand und dem Herausreißen von inneren Organen schreckten die hellenischen Kämpfer nicht zurück, was aber als unehrenhaft galt. Die Kämpfer wurden Pankratiasten genannt. Bei dem Kampf gab es einen Schiedsrichter. Ein berühmter Athlet, der diese Disziplin bei den olympischen Spielen mehrfach gewann, war Theagenes aus Thassos.

Die Kampfkunst des Karate wurde aber nicht durch sportliche Aktivitäten verbreitet, sondern viel mehr durch Kriegsführung. Alexander zog mit einer relativ kleinen Truppe aus, um große Eroberungen zu machen. Persien bedrohte schon seit Jahrhunderten die greichischen Staaten, und nun war es an der Zeit diesen Umstand zu ändern. Die Kämpfer waren gut ausgebildet und beherrschten die Stocktechnik, Schwerttechnik und das Bo-Jui-Jitsu. So kam es, dass die Truppen trotz drückender Unterlegenheit siegten. Neue Kämpfer bzw. Soldaten suchte sich Alexander in Indien.

Die stärksten Männer fand er in den Klostern. Hier begegnete er Tao, den er ebenfalls in seine Armee einzog. Tao beherrschte Schwert-, Stock- und Trettechniken. Als Alexander seine Truppen nach Ägypten führte, gelang Tao die Flucht über die Berge nach China. Tao unterrichtete die Shaolin Mönche in den Klostern und somit konnten auch die Asiaten ihre verschiedenen Kampfstile erweitern und modernisieren.

Es gibt hunderte Verbände und Kampfstile. Diese wachsen wie Pilze aus der Erde. Es gibt aber nur wenige, die aus innerer Überzeugung ihr Wissen an andere weitergeben.

Eine weitere Kampftechnik ist das Sidokan-Karate. Sidokan-Karate ist eine Mischung aus Jui-Jitsu, Thai-Boxen, traditioneller Karate und Aikido. Der Sidokan-Verband wurde weltweit von Georgios Pantelis gegründet. Georgios Pantelis ist Bundestrainer und Träger des 9.Dan. Er ist in dieser Eigenschaft auch berechtigt Prüfungen abzunehmen.